Für Edge entwickeln: Optimieren Sie Ihre Website


 

Mit dem neuen Windows 10 hat Microsoft Edge zum Standardbrowser gemacht. Bei dessen Entwicklung standen Geschwindigkeit, Standards und Innovation im Vordergrund. Angesichts der Tatsache, dass Windows 10 kürzlich eine Zahl von mehr als 65 Millionen Benutzern erreichte, darf man erwarten, dass sein Marktanteil schnell steigen wird.

 

 

In diesem Editorial möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihre Website für Edge optimieren können. Der erste Schritt besteht darin, mit dem Werkzeug Modern.ie einen Scan Ihrer Website durchzuführen, der Ihnen einen detaillierten Bericht zu Ihrer Website liefert, in dem auf Verbesserungsbereiche hingewiesen wird, wie zum Beispiel:

Aktualisieren Sie JavaScript-Bibliotheken

Häufig verwendete Bibliotheken wie jQuery werden häufig aktualisiert, um Fehler oder Schwachstellen zu beseitigen. Sie können viele Kompatibilitätsfehler mit Edge oder anderen Browsern vermeiden, indem Sie Ihre JavaScript-Frameworks aktualisieren.

Vermeiden Sie Browsererkennung

Einige Webseiten nutzen Browsererkennungstechniken, um zu bestimmen, wie die Webseite bei den vielen verschiedenen Browserversionen gerendert werden soll. Doch ist diese Methode nicht unbedingt die beste Möglichkeit, da Ihre Webseite möglicherweise nicht von den neuen Funktionen der neuesten Browserversion profitiert. Wir empfehlen Featureerkennung; diese bestimmt zuerst, ob ein Browser oder ein Gerät eine bestimmte Funktion unterstützt und wählt aufgrund dieser Information dann die beste Rendering-Methode.

Featureerkennung ist eine grossartige Alternative zur Browsererkennung und wird für gewöhnlich über verbreitete JavaScript-Bibliotheken wie Modernizr oder Featureerkennungscode umgesetzt. Featureerkennung wird häufig mit Polyfills verwendet, um moderne Funktionen in älteren Browsern zu implementieren, die sie nicht nativ unterstützen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Blog-Posting ‘Tune, modernise and optimise your website’.

Plug-in-frei werden

Edge unterstützt keine Plug-ins, jetzt ist also ein guter Zeitpunkt zu erwägen, ob man nicht auf proprietäre Plug-ins wie Flash und Silverlight verzichten möchte. Edge unterstützt Flash, doch statt eine Plug-in-Architektur zu nutzen, wird Flash mit dem Browser ausgeliefert. Es wird zentral vom Edge-Team in Zusammenarbeit mit Adobe aktualisiert und gepatcht.

Bei einigen Websites ist der Verzicht auf Plug-ins völlig unkompliziert. Doch wird es bei vielen Websites schwerfallen, speziell bei solchen, die Medieninhalte ausliefern. Das Edge-Team gibt auf dem Edge-Blog Hinweise dazu, wie man für erstklassige Inhalte zu HTML wechselt.

CSS-Präfixe vermeiden

CSS-Präfixe werden von Browser-Anbietern verwendet, um neue CSS-Funktionen zu implementieren, bevor sie vom W3C vollständig ratifiziert sind. Wenn ein Anbieter ein CSS-Präfix implementiert, enthält der den folgenden Text:

Chrome (-webkit), Firefox (-moz), Internet Explorer (-ms), Opera (-o), and Safari (-webkit).

Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Verwendung von anbieterspezifischen Präfixen. Wenn Sie unbedingt anbieterspezifische Präfixe nutzen müssen, verwenden Sie Grunt PostCSS, um die Verwaltung von Präfixen in ihren CSS zu automatisieren.

 

Ich habe nur auf die häufigsten Probleme hingewiesen, die die Kompatibilität Ihrer Website mit Edge oder auch mit einem anderen modernen Browser beeinträchtigen könnten. Wenn Sie mehr über Edge erfahren möchten, dann schauen Sie sich einmal den Blog des Dev-Teams an, wo Sie alle Informationen zu den neuen Funktionen und Verbesserungen von Edge erhalten können.


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