Neuigkeiten bei Azure: Größere Virtual Machines, schnellerer Speicher und noch mehr Offenheit


Bei Microsoft Azure vergeht kein Monat ohne die Ankündigung neuer Funktionen und Verbesserungen. Gestern war es mal wieder soweit. In einer gemeinsamen Veranstaltung haben Satya Nadella und Scott Guthrie zahlreiche Neuigkeiten rund um unsere Cloud Plattform bekannt gegeben

Neue Größen für Virtual Machines – G-Serie

Die gestern angekündigten virtuellen Maschinen der G-Serie werden nicht nur mehr Leistung für aufwendige Workloads bereitstellen, sondern bieten einige der zur Zeit größten VMs in der Public Cloud am Markt. Die größte dieser virtuellen Maschinen wird über 32 CPU-Kerne und 448 GB RAM verfügen. Außerdem sind diese VMs wie auch die VMs der D-Serie mit SSDs für den lokalen Speicher ausgestattet.

VM Größe

Kerne

RAM (in GB)

Lokaler SSD Speicher (in GB)

Standard_G1

2

28

406

Standard_G2

4

56

812

Standard_G3

8

112

1,63

Standard_G4

16

224

3,25

Standard_G5

32

448

6,5

Premium Speicher

Die zweite Ankündigung betrifft Azure Storage. Hiermit wird in Zukunft die Möglichkeit bestehen hochperformanten Speicher auf SSD-Basis zu nutzen. Dieser kann zum Beispiel genutzt werden um persistenten Festplatten für virtuelle Maschinen bereitzustellen, welchen hohe Anforderungen an das Schreib-/Leseverhalten haben. Auf diese Weise können Workloads wie umfangreiche Datenbanken oder ERP-Systeme noch besser auf Microsoft Azure betrieben werden.

Azure Marketplace

Des Weiteren wurden Änderungen rund um den Azure Marketplace bekannt gegeben. Hierbei lag der Fokus auf der Bekanntgabe der neuen Partner CoreOS sowie Cloudera und auf den Möglichkeiten, welcher der Marketplace für Softwarehersteller und Unternehmen bietet.

Weitere Ankündigungen

Neben den oben genannten Themen wurden zwei weitere Themen besprochen. Zum einen war dies Partnerschaft mit Docker, welche es noch leichter macht Docker auf Linux VMs in Azure bereitzustellen und zu nutzen. Zum anderen die Ankündigung des Cloud Platform Systems (CPS) in Zusammenarbeit mit Dell. CPS ermöglicht es Unternehmen eine vorkonfigurierte, auf Microsoft Software und Dell Hardware basierende Cloud Plattform als Komplettlösung zu erwerben. Diese Lösung basiert auf Windows Server, SQL Server und dem Azure Pack, und bietet somit eine mit Microsoft Azure konsistente Nutzung. Diese Lösung basiert auf der Erfahrung von Microsoft und Dell im Betrieb großer Cloud-Rechenzentren und bietet mit Microsoft als zentralen Ansprechpartner einen einfacheren Betreib als bisher.  CPS kann mit einem bis vier Racks erworben werden. Jedes dieser Racks verfügt über 512 Kerne, 8 TB RAM und 282 TB Speicher.  Es können somit bis zu 8000 VMs bei Nutzung von vier Racks gleichzeitig betrieben werden.

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