Zu Besuch in Redmond: Wie entwickelt Microsoft an Windows 10?


Heute haben wir Euch einen kleinen Erlebnisbericht aus dem Channel 9-Studio in der Microsoft-Konzernzentrale in Redmond mitgebracht. Während eines Microsoft-internen Trainings im Bundesstaat Washington an der Westküste der USA habe ich die Gelegenheit genutzt, meinen Kollegen Gerald Haslhofer zu meinem Technologiefokus Windows 10 interviewen. Gerald leitet ein Software-Entwicklungsteam, das für eine Handvoll Features in Windows 10 verantwortlich ist. Unter anderem für Windows Spotlight, das Euch täglich neue, beeindruckende Bilder wie das folgende auf dem Sperrbildschirm anzeigt:

WindowsSpotlight

Geralds Team hat auch den Installationsdialog von Windows 10 entwickelt und arbeitet an App-Empfehlungen für Nutzer im Startmenü von Windows 10. Nicht zuletzt hat sein Team die sogenannte Retail Demo konzeptioniert und umgesetzt. Diese ist in vielen Elektronikmärkten zu finden und präsentiert Kunden Windows 10 mit vorgefertigten Demo-Inhalten.

Aber jetzt zum versprochenen Interview im Studio von Channel 9, dem hauseigenen Videoportal von Microsoft. Die Ausstattung des Studios ist höchst professionell:

Channel 9 Studio Redmond

Das Studio stand uns für eine Interview-Reihe den ganzen Tag zur Verfügung. Studiotechniker begleiteten die Aufnahmen und sorgten sogar für die anschließende Nachbearbeitung der produzierten Videos – das nenne ich Service :-)

In unserem Video-Interview gibt Gerald einen sehr spannenden Einblick, was Windows as a Service für Software-Entwicklungsteams bei Microsoft bedeutet.

 

Developers, Developers, Developers

Für alle Techies unter Euch: Geralds Entwicklerteam setzt Cloud-Technologien für flexible Anpassungen an Features sowie zum Troubleshooting in Windows ein. Am Frontend wird hauptsächlich mit C++ entwickelt, im Backend unter anderem mit C#. Darüber hinaus bedienen sich die Entwickler verschiedener Cloud-Services aus Microsoft Azure.

Ein Telemetrie-System zeigt auf, wie bestimmte Funktionalitäten im Markt funktionieren. Besonders spannend: Gerald setzt ein selbstentwickeltes PowerBI-Dashboard ein, um Health Metrics von Windows-Features zu überwachen. Sehr beeindruckend, wenn man überlegt, dass Windows 10 weltweit von mehr als 300 Millionen Nutzern verwendet wird.

Aber wie wird in einem der größten Software-Entwicklungsprojekte der Welt zusammengearbeitet? Ein wichtiger Faktor sind hier sogenannte Co-located Teams. Alle Schlüsselpositionen befinden sich vor Ort in Redmond – vom Design, über das Program Management bis hin zur Entwicklung. Im Idealfall in einem Gebäude oder gar demselben Raum.

Ich hoffe, Ihr fandet diesen Einblick in ein Windows-Entwicklungsteam genauso spannend wie ich :-)

Viele Grüße,
Sebastian

Technical Evangelist bei Microsoft Deutschland

Folgt mir gerne auf  Twitter unter @seklenk.

Twitter Sebastian Klenk

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