Halbzeit in Amsterdam – Zuhören ist angesagt


„Wie schnell die Zeit vergeht.“  bekommen die meisten Menschen der ja eher von den eigenen Eltern oder Großeltern zu hören. Doch irgendwie überkam viele FY14-MACHs ein Gefühl der Nostalgie als wir am 13.01./14.01. den zweiten großen internationalen Workshop in Amsterdam antraten. Denn exakt eine Woche vorher im Jahr 2014 starte das MACH-Programm für uns.

Innerhalb diesen Jahres haben wir extrem viele Dinge erlebt:
Sei es das geniale soziales Projekt, MGX mit 15.000 Mitarbeitern aus der ganzen Welt, die vielen unterschiedlichen Messe- und Events (um Euch für Microsoft zu begeistern
J) oder die 346387 Biergarten- bzw. Restaurantbesuche. Einige Kolleginnen und Kollegen sind in der Zeit zu Freunden geworden.

Nun jährt sich also MACH FY14 in Amsterdam - Viele der heutigen Freunde waren bereits gemeinsam das vorhergehende Wochenende angereist um die Stadt zu erleben. Neben dem klassischen Stadtführungen und Einkaufstouren kamen abendliche Kneipentouren sowie Restaurantbesuche nicht zu kurz. Eine sehr schöne und lebenswerte Stadt in der Ihr 24x7 Burger und Pommes aus dem Automaten kaufen könnt.

  

 

Beim ersten Tag des Trainings „Accelerate Results“ waren die Pausen oft mit Gesprächen gefüllt wie: „Hi! I know you from MXG. How have you been? “ Bei MACHs aus 60 unterschiedlichen Nationen begegneten sich einige bekannte Gesichter. Neben Spaß am Wiedersehen konnten wir viele Inhalte des Trainings auf unsere tägliche Arbeit reflektieren.

Denn über das Thema „emotionale Intelligenz und Zuhören“ zu lernen war für alle Jobrollen interessant. Neben unterschiedlichen Diskussionsrunden und einem psychologischen Test waren aktive Vorstellungen der Gruppenarbeiten gefragt. Die unterschiedlichen Typen von Zuhörern wurden diskutiert und vom Trainer Hilfestellung in der Gruppe gegeben. Diskussionen zu zweit / zu dritt ergaben die Chance einzelnen Kolleginnen und Kollegen aus anderen MACH-Programmen nochmals besser kennen zu lernen.

 

 

Der erste Tag wurde mit einem kleinen Cocktail-Empfang beendet, um danach am Abend individuell die grandiose Stadt Amsterdam zu erkunden.

 

 

Natürlich haben wir bei unseren Trainings nicht nur mit unseren Kollegen aus den anderen Subs Kontakte geknüpft, sondern auch an unseren „Soft Skills“ gearbeitet. Der Fokus des gesamten Accelerate Results Trainings lag wie bereits beschrieben auf „Emotional Intelligence“. Über eine Methode zur Selbsteinschätzung konnten wir konkrete Punkte ausarbeiten, die unser Verhalten kennzeichnen und die wir entweder stärker oder weniger stark einsetzen können. Am zweiten Tag haben die Coaches entschieden eher einen praktischen Ansatz zu wählen und uns in Teams aufgeteilt, mit denen wir dann „Rube-Goldberg-Maschinen“ bauen sollten.

„Eine Rube-Goldberg-Maschine ist eine Nonesens-Maschine, die eine bestimmte Aufgabe absichtlich in zahlreichen unnötigen und komplizierten Einzelschriften ausführt. Dies hat keinerlei praktischen Nutzen, sondern soll bei der Beobachtung Vergnügen bereiten.“ – das ist zumindest die Beschreibung die man auf Wikipedia findet. J Zum Großteil haben wir also den zweiten Tag damit verbracht, Ping-Pong Bälle & Kugeln durch den Raum zu katapultieren, um Reihen von Dominosteine zu Fall zu bringen, die wiederum Spielzeugautos zum Fahren gebracht haben, mit Flaschenzügen auf Anhöhen transportiert wurden, wo das Ganze dann von vorne losging um letztlich Kartenhäuser zu Fall zu bringen… so oder auch ganz anders sahen dann die Resultat unserer Rube-Goldberg Teamarbeit aus.

Unsere Emotionale Intelligenz haben wir in fünf Blöcken evaluiert, um dann für uns persönlich Fazits zu ziehen die wir in den Arbeitsalltag mitnehmen können: Selbsterkenntnis, Selbstregulierung, Motivation, Empathie, soziale Kompetenz. 

Auch das Thema Networking wurde in Amsterdam stark aufgegriffen und wir haben zusammen eine Struktur für unsere Netzwerke ausgearbeitet, die zwischen Close Network, Extended Network und strategischen Kontakten unterscheidet. Unser eigenes Netzwerk auszubauen ist allerdings nur der erste Schritt, viel schwieriger ist es anschließend die Kontakte aufrechtzuerhalten, insbesondere in einer Firma die sich über die ganze Welt erstreckt. Wie wir das schaffen können? Indem wir gemeinsame Erlebnisse außerhalb unseres Arbeitsalltags planen an die wir uns Jahre später noch erinnern können. MGX & unser zweites Treffen ins Amsterdam haben sicherlich den richtigen Rahmen hierfür geschaffen.

Eine überraschende Erkenntnis war für uns alle das die persönliche Performance im Job – das heißt erreichte Ziele oder Targets etc. nur etwa 10% des eigenen Erfolgs ausmachen. Die Reputation & das Bild das die Kollegen und Manager von einem haben zählen mit 30% in unsere Erfolge ein, während „Exposure“ – also die Visibilität die wir für unsere Projekte bei unserem eigenen & anderen Teams und in der Firma schaffen mit 60% am meisten dazu beiträgt das unsere Arbeit als besondere Leistung gesehen wird.

Beim Thema zuhören ist besonders eine Sache hängen geblieben: „Aim to be interested not interesting“. Wie oft denkt man während man etwas erzählt bekommt bereits bevor der andere überhaupt seinen Satz zu Ende gebracht hat, über die Story nach die man gleich hinzufügen möchte, oder das Argument was man als nächstes bringt. Ein guter Tipp von unserem Coach Troy war uns zu raten einfach mal abzuschalten und uns auf das zu konzentrieren was der andere uns sagen möchte, anstatt sofort über die eigenen Erlebnisse nachzudenken.

Fazit - In einer kurzen Pause vom Arbeitsalltag konnten wir als MACH FY14 einiges über emotionale Intelligenz lernen und gleichzeitig ist der Spaß nicht zu kurz gekommen.

Stay tuned for more to come!

Lena & Moritz

 

 

 

 


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