Im Lionpark…


…saßen wir, und nicht die Tiere, in Käfigen.

Da wir in den vergangenen Tagen sehr gut mit unseren Themen vorangekommen sind, boten die Trainer uns an, am Mittwoch früher Schluss zu machen. Serina, eine Traineekollegin aus Italien, hatte sofort eine tolle Idee. Sie organisierte für uns alle einen Trip zum nahegelegenen Lionpark und ein anschließendes gemeinsames Abendessen.

Zunächst wurden wir von zwei Kleinbussen zum Hotel, und dann weiter zum Lionpark gefahren. Dort angekommen stiegen wir auf LKWs um, die von einem Gitter umgeben waren. Es sah aus, als würden wir in Käfigen sitzen…

 

Und schon ging die Fahrt los.

Als erstes durchquerten wird das Vegetarier-Viertel, was ganz nett, aber nicht so beeindruckend war.

Der zweite Teil des Parks übertraf dann aber unsere Erwartungen. Ausgewachsene Löwen schlichen hungrig um unsere LKWs herum oder beobachteten uns aus nur wenigen Metern Entfernung. Besonders interessant waren wir wohl für die Jungtiere, die nur Blödsinn im Kopf hatten. Dann gab es da aber noch die anderen Löwen, für die wir nur langweilig waren. Vielleicht hatten diese aber auch schon eine andere Tourigruppe verspeist… Wie auch immer, sie lagen halt einfach nur faul in der Sonne und ließen es sich gut gehen.

 Nach fast zwei Stunden war die Fahrt vorbei und voller Begeisterung verließen wir die Trucks. Doch was uns dann erwartete, damit hatte wohl keiner von uns gerechnet. Wir durften zu den ganz kleinen Löwen. Fünf Monate waren die kleinen Racker grad mal alt, hatten es aber schon faustdick hinter den Ohren.

Wenn jetzt jemand glaubt, so ein kleiner Tiger ist wie eine Katze, den muss ich enttäuschen. Das Fell ist rau und die Kraft der Jungen ist nicht zu unterschätzen. So ein kleines tätscheln von einem der beiden hat mir ein paar schöne schrammen auf dem Arm hinterlassen. Aber schaut sie euch einfach mal an, kann man diesen Augen böse sein?!

 

Auch hatte dieses einmalige Erlebnis irgendwann ein Ende und es war an der Zeit zum Restaurant zu fahren. Auf dem Weg zu unseren Kleinbussen habe ich dann noch einen neuen Freund gefunden:

Gegen sechs Uhr kamen wir am  Carnivore an. Leider eineinhalb Stunden zu früh. Irgendwie ist da mit der Planung wohl was schief gelaufen…Aber egal…

 

Die Zeit, die wir auf unsere Trainer warteten nutzten wir sinnvoll, indem wir die Cocktailkarte studierten…

Das Essen selber war mit einem brasilianischen Rodizzio zu vergleichen. Fleisch bis zum Umfallen…Zebra, Giraffe, Krokodil, und und und…einfach köstlich.

Wir feierten noch bis spät in die Nacht und haben wohl das ganze Restaurant unterhalten… :-)


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