Office Web Add-Ins, aka Apps for Office


Office Web Add-Ins sind die nächste Evolutionsstufe im Reich der Office-Erweiterungen. Und das schon seit Office 2013. Wer früh dabei war, wird gemerkt haben, dass die Zielsetzung – verglichen mit COM Add-Ins –  eine etwas andere war und immer noch ist. Die verwendeten Technologien (HTML, JavaScript, CSS, WebServices, Rest, …) rufen nach Web-Entwicklern.  Deswegen tuns sich auch eingefleischte (COM) Add-In-Entwickler schwer mit der neuen Welt. Die Schnittstellen zu Office selbst sind überschaubar.

Das Office JavaScript Object Modell (JSOM) wurde zwar von 1.0 über 1.1 nun auf Version 1.2 gehoben (Office 2016, allerdings erst mit einem Update nach RTM) und inzwischen können sogar Ribbon-Integrationen vorgenommen werden, aber der Sinn solcher Web Add-Ins ist immer noch das kleine bisschen überschaubare, zusätzliche Funktionalität in die Hostprogramme zu bringen und gleichzeitig dieselbe Funktionalität auch in der Web-Version von O365 bzw. in den mobilen Versionen (Android, iOS, Win Phone) zur Verfügung zu stellen. Das klingt nach kleinstem gemeinsamen Nenner … und ist es auch. Der Hauptfokus liegt auf dem Web-Anteil einer solchen Lösung und wer dort einen Mehrwert sieht, ist richtig bei dieser Technologie. Wer versucht, herkömmliche COM Add-Ins damit zu ersetzen, wird früher oder später auf die Nase fallen und an der fehlenden tiefen Integration ins (COM) Objektmodell scheitern.

Leider bin ich nie dazu gekommen, mich tiefer mit JavaScript (C# gibt man nur ungern dafür auf) und HTML zu beschäftigen und hier meine Tipps und Tricks zu veröffentlichen. Umso mehr freut es dann, wenn man einen Kollegen hat, der das tut. David (nicht Daniel 🙂 Craig, Premier Field Engineer aus den USA, schreibt hier über seine Erfahrungen mit Office Web Add-Ins.

Das COM-basierte Add-In-Modell ist und wird auch noch für eine ganze Weile seine Daseinsberechtigung haben. Zumindest solange wie es noch Client-Versionen von Office gibt.

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