Microsoft’s Situation in der Softwarewelt


Gerade stolperte ich beim Lesen eines Artikels über XPS in Brian Jones' Blog über einen Kommentar von Phil, der sehr schön zeigt, in welcher Situation sich Microsoft befindet:


I don't work for MS ... I've been programming since pre-Windows 1.0. Windows has evolved from a fancy extended memory manager with graphical UI tricks to a secure (separate argument folks) OS. But because of the legacy nature of needing to not break the "customers" existing applications that were written to significantly different security and data interopability standards (in some cases 20 years ago) ... Microsoft ends up either in the situation where they are cursed if they don't or accused of violating their monopoly position if they do.


Ja, wie liebend gerne würden wir alte Technologien über Bord werfen und uns nur den neuen zuwenden. Das Leben wäre so viel einfacher. Leider geht das nicht. Warum? Weil es viele gibt, die Microsoft vertrauen und auf unsere Technologie gesetzt haben. Und dafür müssen wir Rückwärtskompatibilität einbauen. So ist in der Spezifikation von OpenXML auf fast 50% der über 6000 Seiten von Technologien die Rede, die wir nur noch unterstützen, weil wir sie irgendwann mal verwendet hatten und Kunden vielleicht noch Dokumente haben, die diese enthalten. Das Gute ist allerdings, daß es zwar in den Specs enthalten ist, aber nicht unbedingt verwendet werden muß. Um gültige OpenXML Dokumente zu schreiben, brauchen Sie den alten "Kram" nicht. Aber wir haben ihn, für alle Fälle sozusagen.

Comments (1)

  1. Nunja, es bleibt abzuwarten bis die Veteranen des Formatkrieges endlich ein Einsehen haben, dass nach dem OpenXML Translators das Leben weiter geht. Alten Ballast abzuwerfen könnte zukünftigen in diesem Bereich mehr als nur hilfreich sein.

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