Microsoft Azure wächst weiter: SQL Databases, API Management, Media Service, Websites, Rollenbasierte Zugriffskontrolle etc.


Vergangene Woche hat Microsoft weitere Neuerungen in Microsoft Azure veröffentlicht:

  • SQL Databases: Allgemeine Verfügbarkeit (GA) der neuen Leistungsstufen für Azure SQL Database
  • API Management: Allgemeine Verfügbarkeit (GA) des API Management Service
  • Media Services: Live Streaming, Inhaltsschutz, schnelleres und kosteneffektiveres Encoding und Media Indexer
  • Websites: Integration von Virtual Network, neues skalierbares CMS mit WordPress und Aktualisierungen beim Website Backup im Preview Portal
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Vorschau für rollenbasierte Zugriffsrechte bei verschiedenen Azure Management Operationen
  • Alerting: Allgemeine Verfügbarkeit (GA) des Alerting Service und neue Alerts für verschiedene Ereignisse

Diese Funktionen sind ab sofort verfügbar (wenngleich einige von ihnen noch in Preview sind).

Neuerungen in Azure SQL Database

In SQL Database haben sich folgende Neuerungen ergeben:

  • Ab sofort stehen die Leistungsstufen Basic, Standard und Premium zur Auswahl.
  • Alle Leistungsstufen haben Verfügbarkeiten laut SLAs von 99,99%.
  • Jede SQL Database hat ein konsistentes, garantiertes Performance-Level. DIe Datenbanken sind derart voneinander isoliert, dass sie sich nicht gegenseitig in der Performance beeinflussen können.
  • Eingebauter Point-in-Time Restore Support, d.h. es wird möglich, Datenbanken auf einen quasi beliebigen Stand aus der Vergangenheit zurückzusetzen.
  • Eingebauter Auditing Support mit dem es möglich ist, Änderungen in der Datenbankänderungen nachzuverfolgen.
  • Eingebaute Aktive Geo-Replikation in der Premium Edition. Dabei können bis zu vier lesbare, sekundäre Datenbanken in jeder Azure Region erstellt werden. Wenn die Aktive Geo-Replikation aktiviert ist, werden die Daten laufend aus der primären in die sekundären Datenbanken übertragen.

Weitere Informationen zu diesen Neuerungen und SQL Database im Allgemeinen gibt es auf folgenden Seiten:

Neuerungen im API Management Service

Im API Management Service haben sich folgende Neuerungen ergeben bzw. stehen ab sofort folgende Funktionalitäten zur Verfügung:

  • Der Azure API Management Service ist ab sofort allgemein verfügbar
  • Mit dem API Management Service können bestehende APIs, die auf Azure oder außerhalb von Azure betrieben werden, effizient verwaltet und Partnern (Kunden, Entwicklern etc.) zugänglich gemacht werden
  • APIs können mit Zugriffsquotas (maximale Zugriffe pro Zeiteinheit) versehen werden
  • Für die Zugriffe können Auswertungen erstellt werden.
  • API-Verfügbarkeiten können überwacht und Fehler schnell erkannt werden
  • Entwicklern können spezielle Portalseiten und darüber Dokumentation und Informationen zum Aufruf bereitgestellt werden

Weitere Informationen zu diesen Neuerungen und API Management im Allgemeinen gibt es auf folgenden Seiten:

Neuerungen bei den Media Services

Lange erwartet, nun ist er da: der Live Streaming Support (Public Preview). Diese und weitere Neuerungen bei den Media Services:

  • Live Streaming Unterstützung, die bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft weiteren sportlichen Großereignissen eingesetzt wurde.
  • DRM Schutz von Inhalten mit PlayReady und AES 128-Bit Verschlüsselung.
  • Schnelleres und kostengünstigeres Encoding, für dessen Kosten nur die Menge an Ausgabedaten ausschlaggebend ist. Über die Leistungsstufen Basic, Standard und Premium kann die Codierleistung bedarfsabhängig gesteuert werden.
  • Weitere Medienpartner: Telestream’s Wirecast, Newtek’s Tricaster, Cires21 und JW Player.

Weitere Informationen zu diesen Neuerungen und Media Services im Allgemeinen gibt es auf folgenden Seiten:

Neuerungen bei Websites

Die Websites werden weiter ausgebaut. Folgende Neuerungen wurden bekanntgegeben:

  • Integrationsmöglichkeit mit Virtual Network. Damit wird es beispielsweise möglich, von einer Website aus eine nicht-öffentliche SQL Datenbank in einer Virtual Machine einzubinden oder On-Premises-Ressourcen sicher und geschützt zu integrieren.
  • Unterstützung für eine skalierbare WordPress Konfiguration zur schnellen Bereitstellung vorkonfigurierter WordPress-Installationen.
  • Verbesserungen beim Website Backup: jetzt können die Zielspeicher für die Backups und beim Restore neben neuen Website-Slots auch bestehende Deployment-Slots konfiguriert werden.

Weitere Informationen zu diesen Neuerungen und Websites im Allgemeinen gibt es auf folgenden Seiten:

Rollenbasierte Zugriffskontrolle für administrative Aufgaben

Bisher war es möglich, andere Personen zu Co-Administratoren in einer Subscription zu ernennen. Damit hatten diese Personen fast die gleichen Rechte wie der Beitzer der Subscription (ohne Einschränkung auf bestimmte Elemente der Subscription). Jetzt können Rechte deutlich feingranularer vergeben werden:

  • Erteilung von Rechten für Resource Groups oder einzelne Ressourcen wie Websites oder VMs.
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle ist in Azure Active Directory integriert, so dass Rechte für User und User Groups erteilt werden können.
  • Rollenberechtigungen können in den Stufen Owner, Contributor und Reader vergeben werden.

Weitere Informationen zur rollenbasierten Zugriffskontrolle:

Neuerungen bei Alerts

Folgende Neuerungen gibt es zu Alerts zu vermelden:

  • Die Alerts sind ab sofort allgemein verfügbar.
  • Die Grenze von zehn Alerts pro Subscription wurde entfernt.
  • Alerts können jetzt auch für betriebsbezogene Ereignisse (z.B. Start/Stop einer Website) eingerichtet werden.
  • Alerts können an die Administratoren oder eine beliebige andere E-Mail-Adresse verschickt werden.

Weitere Informationen zu Azure Alerts:

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