Handarbeiter sind im Vorteil…


Hi…

der Begriff Wissensarbeiter – im Microsoft-Slang Information Worker – wird ja immer prominenter. Nun, ich mag mal diesen Begriff nehmen und einen weiteren Handarbeiter. Mit Handarbeiter meine ich jetzt mal, Menschen, die mit ihren Händen physische Dinge bearbeiten. Also Handwerker, Arbeiter…

Der Handarbeiter und sein Werkzeug

Wenn ich mir das Werkezug meines Elektrikers vorstelle, so hat er ein kleines Auto voll mit diversen Dingen. Neben dem Auto eine beeindruckende Bohrmaschine der Marke Hilti (ja, ich bin neidisch) und vieles weiteres… Was mag das alles Wert sein? Nun, das Auto sagen wir mal 15.000, die Hilti mit Bohrern auch so an die 2 bis 3 Tausend. Wo werden wir landen? Bei 20 oder 30 Tausend Euro??

Nun wird bei dem Kollegen ab und an mal was kaputt gehen. Dinge verschleißen oder aber Hilti bringt den TE-5 rauf, der ein Schnellverschlußbohrfutter hat, bei dem der Bohrer schneller gewechselt werden kann. Also, ich denke – ich weiß es nicht, schätze aber mal – so 3 bis 4 tausend Euro im Jahr für Schuhe, Handschuhe, Werkzeug werden nicht zu wenig sein.

Will heißen: Der Handarbeiter bekommt klarerweise neue Werkzeuge und Ausrüstung als Ersatz für Dinge, die verbraucht und verloren sind.

Der Wissensarbeiter und sein Werkzeug

Welches Werkzeug hat jetzt der Wissensarbeiter? Nun, ein PC und Software wie Microsoft Office und derartiges mehr. Wie viel Geld wird in sein Werkzeug investiert?? Wie oft bekommt die Sekretärin den abgelegten Rechner vom Chef?? Wer würde seinem Elektriker den alten Schraubenzieher geben??

Will heißen: Investieren in Wissensarbeiter fällt seltsamerweise total schwer.

Der Handarbeiter im Vorteil

Einer verlorenen Bohrmaschine sieht man sofort an, dass man sie ersetzen muss. Das gleiche gilt, wenn das Ding mal zwei Stockwerke tief gefallen ist.

Warum kann man einer über 10 Jahre alten Office Version nicht ansehen, dass sie eigentlich veraltet ist??

CU

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