#besserlernen mit digitaler Tinte


win17a_studio_textile_inkworkspaceabovelock_surfacebook_0032Dass die Nutzung der digitalen Stifteingabe nicht nur praktisch, sondern auch didaktisch wertvoll ist, zeigt eine Studie der Norwegian University of Science and Technology (NTNU). Demnach ist das handschriftliche Eingeben von digitalen Notizen deutlich besser zur Informationsaufnahme geeignet, als die bloße Verwendung der Tastatur. Aktuelle Technologien bieten mittlerweile beste Voraussetzungen, die Chancen der Freihandtechnologie zu nutzen. So haben sich mit der Verfügbarkeit von Windows Ink im Rahmen des Anniversary Update für Windows 10 die Möglichkeiten der digitalen Stifteingabe grundlegend erweitert.

Über ein zentrales Set für Schreibanwendungen verwirklichen Nutzer ihre Ideen schneller und interagieren noch natürlicher mit dem Stift. Schüler und Lehrer schreiben damit auf modernen Devices wie auf echtem Papier und es ergeben sich völlig neue Arbeits- und Herangehensweisen für den Unterricht.

Das digitale Notizbuch
So vereinen zum Beispiel die Geräte der Surface-Reihe verschiedene Tools und Programme für den digitalen Unterricht an einem Ort. Ideen, Aufgabenlisten und Notizen können zentral abgelegt, problemlos von überall aufgerufen und sogar gemeinschaftlich von der ganzen Klasse bearbeitet werden. Dank digitaler Freihandtechnologien können Surface-Devices Papier und Stift im Klassenzimmer nahezu komplett ersetzen.

Schüler können sich mit Anwendungen wie OneNote und der speziell für Schulen bereitgestellten Zusatzfunktion OneNote Class Notebook besser strukturieren, ihre handschriftlichen Notizen an einem Ort bündeln und so einen besseren Überblick über Aufgaben behalten. Per Surface Pen angefertigte Skizzen lassen sich einfach in das Notizbuch integrieren. Auch besteht die Möglichkeit, eigene Notizen schnell und problemlos mit den Mitschülern zu teilen. Lehrern bietet das „digitale Notizbuch“ eine völlig neue Möglichkeit, mit den Schülern zu kooperieren und zu interagieren. Per handschriftlicher Eingabe können über die Freigabe-Funktionen schnell Aufgaben verteilt oder aktuelle Zwischenstände von Projektarbeiten abgefragt werden. Auch können generelle Verständnisfragen mit der Gruppe geteilt und so schneller beantwortet werden.

Produktiver mit Stift
2in1-Geräte wie das Microsoft Surface oder Laptops mit Touch-Unterstützung rücken damit im Schul- und Uni-Alltag weiter in den Fokus. Durch die Eingabe per Stift oder Finger, arbeiten Schüler und Lehrer deutlich effizienter und Lernerfolge stellen sich schneller ein. Aufgaben im Schulalltag lassen sich dadurch mühelos vereinfachen. Auch das Bearbeiten von Dokumenten oder Markieren von Textpassagen ist hierbei ein zentraler Bestandteil der neuen Arbeitsweise. Was in der „analogen“ Welt per Kugelschreiber oder Textmarker geschieht, kann dank „Inking“ intuitiv mit dem Surface Pen oder per Finger erledigt werden.
Richtig eingesetzt, haben moderne Technologien das Potenzial flexiblere Formen des Lernens und Lehrens zu fördern und die digitale Bildung somit voranzutreiben.

Ein Beitrag von Stefan Schick
Leiter Geschäftsbereich Forschung und Lehre bei Microsoft Deutschland

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