Microsoft und Leibniz Rechenzentrum unterzeichnen neuen Bundesvertrag – Günstige Software für Deutschlands Hochschulen


Win15b_NASH_SO_A4_0724Deutschlands Hochschulen und deren Verwaltungen können auch in Zukunft einfach und günstig ihre Software beziehen: Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching unterzeichnete erneut einen entsprechenden Rahmenvertrag mit Microsoft. Mit diesem deutschlandweit gültigen „Bundesvertrag“ wird ein einheitliches Konzept zur Ausstattung aller staatlich anerkannten Hochschulen in den 16 Bundesländern mit moderner IT verwirklicht, das mehr Freiraum und Einsparungen gegenüber bisherigen Vereinbarungen bietet.

Moderne Hochschulen benötigen moderne IT-Programme. Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist, den Instituten intelligente Softwarelösungen zur Verfügung zu stellen, die den neuesten technischen Anforderungen entsprechen. In Zeiten knapper Finanzbudgets stellt dies für viele Hochschulen eine große Herausforderung dar. Zudem gibt es immer noch die Praxis, dass Institute oder Fachbereiche von Hochschulen Software über Einzelbeschaffungen erwerben. Mangelnde Kenntnisse bezüglich der Beschaffungsalternativen sowie unterschiedliche Ansprechpartner und Vertriebskanäle machten Kauf und Lizenzierung zu einem aufwändigen Verfahren.

“Das LRZ möchte die deutschen Hochschulen auch weiterhin dabei unterstützen, ihre Einrichtungen mit professionellen IT Services auszustatten. Microsoft ist dabei ein wichtiger Pfeiler in einer Gesamtstrategie. Daher haben wir gerne ein weiteres Mal eine zentrale Vereinbarung mit Microsoft abgeschlossen. Dieser Rahmenvertrag bietet allen Hochschulen günstige Konditionen, die ihnen als Einzelinstitution so nicht zur Verfügung stünden”, betont Prof. Arndt Bode, Vorsitzender des Direktoriums des Leibniz-Rechenzentrums.

Denn anstelle für jeden einzelnen PC eine entsprechende Softwarelizenz zu erwerben, was viel Zeitaufwand und vor allem hohe Kosten bedeutete, werden mithilfe des Rahmenvertrags die Programme als fakultätsweite Produkte zu einem deutlich günstigeren Vorzugspreis erworben. Die Besonderheit hierbei: die Software wird nicht mehr einmalig pro Gerät gekauft, sondern inklusive aller Update-Rechte gemietet. Dabei richtet sich die Lizenzgebühr nicht mehr nach der Menge der Geräte, sondern nach der Anzahl der an der Hochschule tätigen Mitarbeiter. Je nach Situation können dadurch Preisvorteile von bis zu 25 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Bezugsmöglichkeiten entstehen.

Ein weiterer Pluspunkt des abgeschlossenen Rahmenvertrags: Durch die Vereinbarung dürfen fest angestellte Mitarbeiter und Studierende die Software ohne Zusatzkosten auf ihren privaten Geräten nutzen. Ein großer Vorteil gegenüber den individuellen Vereinbarungen pro Hochschule, vor allem, da mit den jährlichen fixen Zahlungen stabile Preise, eine einfache Finanzierung und vor allem weniger Verwaltungsaufwand bei gleichzeitig mehr IT Compliance einhergehen. Die Vertrags- und Preissicherheit gilt bis zum Ende der gesamten Laufzeit des Rahmenvertrags am 30. April 2021.

“In einer von Digitalisierung geprägten Wirtschaft und Gesellschaft müssen die Hochschulen ihren Studierenden und Mitarbeitern Zugang zu aktuellster IT ermöglichen um sie bestmöglich auf die digitale Arbeitswelt vorzubereiten. Mit dem Rahmenvertrag bieten wir den deutschen Hochschulen einen verbesserten Zugang zu intelligenten Softwarelösungen – und das zu einem Bildungstarif”, sagt Renate Radon, Mitglied der Geschäftsleitung, Geschäftsbereich Public Sector, Microsoft Deutschland GmbH.

Die Vorteile des Software-Rahmenvertrags im Überblick:
Hohe Preisvorteile: Entscheidend für die Ermittlung des Lizenzbedarfs ist die Anzahl der Mitarbeiter, nicht die Anzahl der PC-Arbeitsplätze.

Ein Beispiel: Eine Hochschule hat 300 Mitarbeiter und verfügt über 700 Computer. Die Lizenzkosten werden ausschließlich anhand der Angestellten berechnet. Entscheidender Preisvorteil: die Software darf auf allen 700 Rechnern innerhalb der Hochschule und zusätzlich auf jeweils einem zu beruflichen Zwecken genutzten PC eines Mitarbeiters installiert werden.

Vorsprung durch Aktualität: Bis zum Ende der Laufzeit Rahmenvertrags am 30. April 2017 erhalten die beitretenden Bildungseinrichtungen die neueste Software. Sämtliche Versions-Updates sind bis zu diesem Termin im jährlichen Preis inkludiert. Enthalten ist auch das Downgrade Recht und das Cross-Plattform Recht für die Nutzung von Windows Update und Office bspw. auf Macintosh Rechnern.

Optionen für Lehrende und Studierende: Mitarbeiter der Bildungseinrichtung können die Software auf ihrem privat genutzten PC zu arbeitsbezogenen Zwecken einsetzen. Studierende können Lizenzen von Einzelprodukten (z.B. MS-Office oder Windows) zu einem geringen Entgelt als Downloadoption erwerben. Nach Abschluss des Studiums kann die Lizenz dem Studierenden ohne weitere Kosten und zur zeitlich unbeschränkten Nutzung überlassen werden.

Hohe Sicherheit und vereinfachtes Lizenzmanagement: Während der gesamten Laufzeit des Vertrages ist die gesamte Bildungseinrichtung lizenzrechtlich abgedeckt. Zusätzliche Lizenzen für Software-Updates entfallen während der kompletten Vertragslaufzeit. Damit hat jede Hochschule nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch vereinfachtes Software Asset Management, deutlich geringeren Verwaltungsaufwand und weniger Lizenzmanagement.

Kontakt:
Ansprechpartner LRZ
Max Diehn: +49 (0)89 35831 7823
Ansprechpartner Microsoft
Lorenz Kupfer: +49 (0)89 3176 -5330


Comments (2)

  1. Albrecht Tielsch sagt:

    “Vorsprung durch Aktualität: Bis zum Ende der Laufzeit Rahmenvertrags am 31. April 2017 erhalten die beitretenden Bildungseinrichtungen die …”

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das ist etewas verwirrend. Weiter oben steht etwas vom 30.4.2018, hier nun der 31(!).4.2017. Diesen Tag sieht jedenfalls mein Kalender nicht vor – da hat der April, wie bisher immer, 30 Tage. Läßt sich das, und die Diskrepanz zum 30.4.2021, noch iregendwie klären und in diesem Artikel entsprechend korrigieren. ?

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende,

    mit freundlichen Grüßen
    Albrecht Tielsch

    1. Redaktion sagt:

      Hallo Herr Tielsch, entschuldigen Sie bitte den Fehler mit dem falschen April-Datum. Ist jetzt auch korrigiert.
      Zu Ihrer Frage nach den Jahreszahlen. Der neue Bundesvertrag hat eine Gültigkeit bis zum Jahr 2021. Der Vorgänger des neuen Vertrags wird zum 30.April 2017 auslaufen.
      Schöne Grüße

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