E2 Global Educator Exchange in Budapest – Rückblick


e2-team-germanyMit der feierlichen Auszeichnung der Gewinnerprojekte in der altehrwürdigen Budapester Nationalgalerie endeten am 10. März drei aufregende und inspirierende Tage. An der E2 Global Educator Exchange nahmen dieses Jahr 300 Lehrende und Bildungsexperten aus aller Welt teil. Der intensive Austausch über Ländergrenzen hinweg und die kollegiale Arbeitsatmosphäre machten das Event zu einem Erlebnis für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gemeinsam diskutierten sie ein Thema, das alle verbindet: Wie kann die Bildung der Zukunft zusammen gestaltet werden? Wie werden digitale Medien Teil der Unterrichtspraxis? Und welche Erfahrungen haben Lehrende aus aller Welt mit digitalen Technologien im Klassenzimmer gemacht? Aus Deutschland nahmen die MIE-Experten Daniel Friedrich, Jan-Martin Klinge, Stefan Malter, Heiko Meiwes, Helge Possehl, Martin Schleyer und André Spang teil.

Am Dienstag begrüßten Don Grantham, Vizepräsident von Microsoft Mittel- und Osteuropa, und der Beauftragte des ungarischen Premierministers für das „DigitalSuccess Programme“, Tamás Deutsch, die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Agenda des ersten Tages bestimmten Paneldiskussionen zur Gamification des Lernens und verschiedene Workshops. Vor allem aber lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einander kennen. Nicht zuletzt die Global Educator Challenge brachte die Lehrkräfte über Länder- und Sprachgrenzen hinweg miteinander ins Gespräch: Bei der Challenge wurden internationale Teams zufällig zusammengestellt. Ihre Aufgabe war es, ein schulisches Alltagsproblem zu finden und dieses kreativ zu lösen. Gemeinsam erarbeiteten die Teams bis zum Ende des Educator Exchange eine intelligente Lösung und stellten diese in einem Office Mix vor. Im Finale überzeugte das Gruppenprojekt von Ha Nguyen Thi Hai (Vietnam), DeAnne Hainlen (USA) und dem deutschen MIE-Experten Stefan Malter die Jury. Das Team gewann den Preis für den besten Classroom Hack.

Am Mittwoch eröffneten zwei Keynotes das Programm: Bildungsaktivist und MIE-Experte Stephen Reid diskutierte, wie Computerspiele im Unterricht genutzt werden können. Anthony Salcito, Vizepräsident von Microsoft Education, präsentierte seine Vision für digitale Bildung. Ausgehend von den USA bis nach Großbritannien ging es dann am Donnerstag mit der Keynote von Dominic Regester, dem Senior Schools Adviser des British Council. Tag für Tag hatten die Lehrenden nach den Keynotes die Möglichkeit, aus zahlreichen Vorträgen und Workshops auszuwählen. Ob zu Minecraft, zu technologischen Basteleien im Physikunterricht oder zu Flipped-Classroom-Szenarien: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten frei ihren eigenen Schwerpunkten und Interessen. Ein Learning Marketplace rundete den Donnerstag ab. Hier präsentierten die Teilnehmer ihren Kolleginnen und Kollegen eigene Unterrichtsideen und Projekte, die sie mit ihren Klassen umsetzten. Diese Mini-Didacta zeigte die Kreativität und Vielfalt, die im schulischen Einsatz digitaler Medien möglich ist. Innovativ nutzten die Lehrenden verschiedene Software-Lösungen – von Office Mix über OneNote bis Skype –, um Unterrichtsprojekte mit ihren Klassen zu realisieren.

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Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war die Veranstaltung eine einmalige Gelegenheit, in einem offenen Rahmen ihre Projekte vorzustellen, sich mit Lehrenden aus aller Welt auszutauschen, andere zu inspirieren und sich inspirieren zu lassen. Von Anfang an war der Educator Exchange auf Nachhaltigkeit angelegt: Die deutschen MIE-Experten nahmen nicht nur zahlreiche neue Erfahrungen mit nach Hause, sondern auch die Grundlage für Austausch und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Die deutschen MIE-Experten überzeugten mit ihren preisverdächtigen Projekten: Stefan Malter und sein Team triumphierten beim Global Educator Challenge als Gesamtsieger, Daniel Friedrich gewann in der Kategorie „Personalise“ und Martin Schleyer wurde ausgezeichnet als „1st Runner Up Gamify“. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!


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