CELUM – Digital Asset Management auf Microsoft Azure


Schnittstellen zu anderen Systemen sind ein heikles Thema: Oft sind es IT-technische Zwangsheiraten, damit ein Austausch an nötigen Informationen überhaupt erst möglich ist.

Und dann gibt es die Systeme, die Hand in Hand arbeiten, sich verstehen und zusammen mächtige Grundpfeiler der digitalen Architektur für Unternehmen darstellen.

So geschehen bei CELUM und Microsoft Azure. Das Unternehmen aus dem österreichischen Linz liefert mit Digital Asset Management (DAM) eine Anwendung, die das Organisieren, Verwalten und Verteilen von Content übernimmt, während Microsoft-Azure alle Daten in der Cloud verfügbar macht.

 

Die Vorteile in Kombination auf einen Blick:

  • CELUM als App in der Microsoft Azure Cloud
  • Upload von Digitalen Assets in Microsoft Blob Storage
  • CELUM DAM als skalierbarere Cloud Services verfügbar
  • Verwendung von Azure Media-Services für Storage, Encoding oder als Streaming-Dienst direkt über CELUM

 

Wie funktioniert das nun genau?

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In dem Beispiel wird deutlich, wie gut sich CELUM und AZURE ergänzen.

  1. CELUM liefert Bilder und Dokumente in vordefinerten Formaten samt Videos als Originaldatei zu Microsoft Azure. Die Microsoft-Lösung liefert alle URLs für ein Asset zurück in das CELUM System, wo sie dann abgelegt werden.
  2. Der Asset Picker – eine von CELUM gelieferte Javascript Extension, die integrierten Zugriff auf Assets in CELUM ermöglicht und in jedes web-basierte Programm integriert werden kann – fordert über das CMS die benötigten URLs an. In einem zweiten Schritt werden die URLs über eine Rest- Schnittstelle (CORA) an das CMS übermittelt. Hernach speichert das CMS nur URLs ab, jedoch keine Binärdaten.
  3. Das CMS liefert statischen Content, wie HTML sowie die URLs zum medialen Content, direkt vom CMS-Server, die Auslieferung von medialem Content wie Videos, Bilder und Dokumente an den Client erfolgt direkt von MS Azure. Das Content Delivery Network (CDN) liefert Assets (Binärdaten) in verschiedenen Formaten und Auflösungen optimiert für das jeweilige Endgerät aus.

Zusatzoption: Wenn das CDN in Microsoft Azure aktiviert ist, werden für eine performante weltweite Auslieferung die URLs aus dem Blob Storage in CELUM gegen CDN URLs ausgetauscht. Microsoft Azure handhabt die CDN Logik – also das Caching, Verteilung etc. – intern. Dabei wird sie im Microsoft Azure Account von Microsoft konfiguriert.

 

Dateien müssen nicht mehr in lokalen Systemen dupliziert werden: Sie kommunizieren via den ausgegebenen URLs, die über CELUM mit dem Microsoft Blob Storage erstellt und ausgetauscht werden. Zudem ist Microsoft Azure in der Lage, tausende Requests sofort zu verarbeiten – weltweit. Das heißt: Die Assets können via CELUM entsprechend schnell ausgespielt werden. Und das Wichtigste: Der User behält die volle Kontrolle über die ausgespielten Assets.

 

Best Practice Beispiel SCA

CELUM ist der zentrale Content-Speicher und bietet Anbindungen zu CMS und PIM Systemen beim schwedischen Unternehmen SCA, das als global führender Hygieneartikel-Hersteller agiert. Bei SCA werden insgesamt rund 100.000 Assets über CELUM gemanagt, die sich auf gut 50 Marken, wie zum Beispiel Tork, Tena, Tempo oder Zewa aufteilen. Davon sind 30.000 Assets mit Microsoft Azure synchronisiert. Über 100 Webseiten werden über CELUM und Microsoft Azure mit Bildern, Videos, Logos und Dokumenten befüllt. Mit dem Microsoft Azure CDN ist zudem die weltweite Verfügbarkeit bei einer gleichzeitigen starken Performance sichergestellt. Zudem gibt es auch bei anderen Kunden gelungene Integrationen von CELUM und Microsoft Azure u.a. zu SAP hybris, SDL Tridion, OpenCMS, EZpublish, Umbraco und Salesforce.

 

Bei weitere Fragen zu DAM kontaktieren Sie bitte Peter Eder, Sales & Marketing Manager: peter.eder@celum.com oder Ihren Microsoft Ansprechpartner.

Mehr darüber können Sie auch hier erfahren.


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